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	<title>strafprozess.ch &#187; AT StGB</title>
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	<description>Aktuelles zum Straf- und Strafprozessrecht</description>
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		<title>Kopfloser Strafgesetzgeber</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 11:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kj</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Durchsuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik / Entwicklungen]]></category>
		<category><![CDATA[verdeckte Ermittlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Strafgesetzgeber verhält sich in zunehmendem Masse wie ein kopfloses Huhn und übersieht dabei u.a., dass sein Aktionismus bestenfalls geeignet ist, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit zu schaffen. Jüngste Beispiele: Der eben revidierte und teilweise schon wieder geänderte Allgemeine Teil des Strafgesetzbuchs soll teilweise bereits wieder &#8220;re-revidiert&#8221; werden, obwohl die Auswirkungen der letzten Revision noch nicht seriös [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Strafgesetzgeber verhält sich in zunehmendem Masse wie ein kopfloses Huhn und übersieht dabei u.a., dass sein Aktionismus bestenfalls geeignet ist, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit zu schaffen. Jüngste Beispiele:</p>
<li>Der eben revidierte und teilweise schon wieder geänderte Allgemeine Teil des Strafgesetzbuchs soll teilweise bereits wieder &#8220;re-revidiert&#8221; werden, obwohl die Auswirkungen der letzten Revision noch nicht seriös beurteilt werden können (vgl. dazu die <a href="http://www.bj.admin.ch/content/bj/de/home/dokumentation/medieninformationen/2011/ref_2011-10-121.html" target="_blank">Medienmitteilung vom 12.10.2011</a>)</li>
<p><span id="more-4397"></span></p>
<li>Das Verjährungsrecht, dass alle paar Jahre geändert wird und dank dem Übergangsrecht langsam aber sicher zu einer selbständigen wissenschaftlichen Disziplin heranreift, soll bereits wieder geändert werden. Diesmal sollen die Verjährungsfristen für Vergehen verlängert werden. Dabei soll zwischen schweren und minderschweren Vergehen unterschieden werden. Gezielt wird auf die Wirtschaftskriminalität, die sich oft erst nach langer Zeit manifestiere und deren Aufklärung zeitinstensiv sei (vgl. dazu die <a href="http://www.bj.admin.ch/content/bj/de/home/dokumentation/medieninformationen/2011/ref_2011-10-120.html" target="_blank">Medienmitteilung vom 12.10.2011</a>).</li>
<li>Aus aktuellem Anlass (Staatstrojaner) sei auch auf die BÜPF-Revision hingewiesen (vgl. dazu die <a href="http://www.ejpd.admin.ch/ejpd/de/home/dokumentation/mi/2010/2010-05-19.html" target="_blank">berichtigte Mitteilung vom 19.05.2010</a>). die gerade in aller Munde ist.</li>
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		<title>Kritik an härteren Strafen</title>
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		<comments>http://www.strafprozess.ch/kritik-an-harteren-strafen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 17:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kj</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Politik / Entwicklungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtssetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vorgesehenen Revisionen des StGB (s. meinen letzten Beitrag dazu) stossen im Tages-Anzeiger erneut auf fundierte Kritik. Obwohl es die Politik nicht interessieren wird, sei auf ein Zitat hingewiesen: Alle wissenschaftlichen Untersuchungen und sämtliche Erfahrungen sprechen gegen die Vermutung, härtere Strafen würden auf potenzielle Täter abschreckend wirken. Viel wesentlicher ist die Verfolgungsintensität: Wenn jemand damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vorgesehenen Revisionen des StGB (s. meinen <a href="http://www.strafprozess.ch/der-staat-verschafft-sich-das-notige-drohpotential/" target="_blank">letzten Beitrag</a> dazu) stossen im <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Professor-kritisiert-die-verschaerften-RaserStrafen/story/21815122" target="_blank">Tages-Anzeiger</a> erneut auf fundierte Kritik. Obwohl es die Politik nicht interessieren wird, sei auf ein Zitat hingewiesen:</p>
<blockquote><p>Alle wissenschaftlichen Untersuchungen und sämtliche Erfahrungen sprechen gegen die Vermutung, härtere Strafen würden auf potenzielle Täter abschreckend wirken. Viel wesentlicher ist die Verfolgungsintensität: Wenn jemand damit rechnen muss, bei einem Delikt erwischt zu werden, hat das eine abschreckendere Wirkung als die Androhung einer hohen Strafe. Gewalttäter überlegen sich vor einer Tat kaum, welche Strafe ihnen droht.</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Staat verschafft sich das &#8220;nötige Drohpotential&#8221;</title>
		<link>http://www.strafprozess.ch/der-staat-verschafft-sich-das-notige-drohpotential/</link>
		<comments>http://www.strafprozess.ch/der-staat-verschafft-sich-das-notige-drohpotential/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kj</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Politik / Entwicklungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtssetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das EJPD eröffnet die Vernehmlassung zur &#8220;Harmonisierung der Strafrahmen&#8221;. Erstmals sollen die Strafbestimmungen des Besonderen Teils auf ihre Kohärenz hin überprüft werden. Laut Medienrohstoff soll das Verhältnis zwischen dem Wert des geschützten Rechtsguts und dem Strafrahmen überprüft und &#8211; wo notwendig - angepasst werden: Wo die angedrohte Strafe nicht dem Wert des geschützten Rechtsgutes entspricht, soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das EJPD eröffnet die Vernehmlassung zur &#8220;Harmonisierung der Strafrahmen&#8221;. Erstmals sollen die Strafbestimmungen des Besonderen Teils auf ihre Kohärenz hin überprüft werden. Laut <a href="http://www.bj.admin.ch/content/dam/data/sicherheit/gesetzgebung/strafrahmenharmonisierung/rohstoff-d.pdf" target="_blank">Medienrohstoff</a> soll das Verhältnis zwischen dem Wert des geschützten Rechtsguts und dem Strafrahmen überprüft und &#8211; wo notwendig - angepasst werden:</p>
<blockquote><p>Wo die angedrohte Strafe nicht dem Wert des geschützten Rechtsgutes entspricht, soll das Missverhältnis korrigiert und der Strafrahmen entsprechend angepasst werden.  <span id="more-3480"></span></p>
</blockquote>
<p>Das Ergebnis dieser zum Scheitern verurteilten Prüfung ist eine Serie von neuen (höheren) Strafrahmen.</p>
<p>Die vorgeschlagene Revision des Besonderen Teils ist auch im Zusammenhang mit dem neuen (bzw. alten) Sanktionensystem des Allgemeinen Teils des StGB zu beurteilen, das am 30. Juni vorgestellt wurde (vgl. dazu meinen <a href="http://www.strafprozess.ch/weg-mit-der-bedingten-geldstrafe/" target="_self">früheren Beitrag</a>). Mit den beiden Vorlagen will der Staat den verloren geglaubten Respekt zurückgewinnen und die präventive Wirkung des Strafrechts verstärken. Strafen sollen gemäss <a href="http://www.bj.admin.ch/content/dam/data/sicherheit/gesetzgebung/strafrahmenharmonisierung/rohstoff-d.pdf" target="_blank">Medienrohstoff</a> wieder das &#8220;nötige Drohpotential&#8221; erhalten.</p>
<p>Und wer hat&#8217;s erfunden bzw. wer ist an allem Schuld? Gemäss <a href="http://www.bj.admin.ch/bj/de/home/dokumentation/medieninformationen/2010/ref_2010-09-082.html" target="_blank">Medienmitteilung</a> die Richter:</p>
<blockquote><p>Die Diskussion um die Strafrahmen kann nicht losgelöst von der Gerichtspraxis geführt werden. Wenn nämlich die angedrohten Strafen in keinem ausgewogenen Verhältnis zu den verhängten Strafen stehen, verliert das Strafrecht an Glaubwürdigkeit und an präventiver Wirkung. Bei der Erarbeitung des Vorentwurfs wurden deshalb die statistischen Angaben zu den Verurteilungen von erwachsenen Personen in der Zeitperiode von 1984 bis 2006 berücksichtigt. Es zeigte sich, dass sich die ausgesprochenen Strafen – abgesehen von einzelnen Delikten – nur selten in der oberen Hälfte des Strafrahmens befinden und meistens weit unter dieser Grenze liegen.</p>
</blockquote>
<p>Und so sieht das Ganze konkret aus:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bj.admin.ch/content/dam/data/sicherheit/gesetzgebung/strafrahmenharmonisierung/entw-d.pdf" target="_blank">Vorentwurf</a> Bundesgesetz über die Harmonisierung der Strafrahmen im Strafgesetzbuch, im Militärstrafgesetz und im Nebenstrafrecht (52 Seiten) und <a href="http://www.bj.admin.ch/content/dam/data/sicherheit/gesetzgebung/strafrahmenharmonisierung/vn-ber-d.pdf" target="_blank">Erläuternder Bericht</a> (67 Seiten)</li>
<li><a href="http://www.bj.admin.ch/content/dam/data/sicherheit/gesetzgebung/sanktionensystem/entw-d.pdf" target="_blank">Vorentwurf</a> Schweizerisches Strafgesetzbuch und Militärstrafgesetz (Änderungen des Sanktionenrechts) und <a href="http://www.bj.admin.ch/content/dam/data/sicherheit/gesetzgebung/sanktionensystem/vn-ber-d.pdf" target="_blank">Erläuternder Bericht</a>.</li>
</ul>
<p>Auf der Strecke bleiben vor lauter populistischen Aktionismus&#8217; die Erkenntnisse über den <a href="http://www.strafprozess.ch/vom-sinn-des-strafens/" target="_self">Sinn des Strafens</a>.</p>
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		<title>Altes StGB, mehr Polizei und alte Kasernen</title>
		<link>http://www.strafprozess.ch/altes-stgb-mehr-polizei-und-alte-kasernen/</link>
		<comments>http://www.strafprozess.ch/altes-stgb-mehr-polizei-und-alte-kasernen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 10:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kj</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Politik / Entwicklungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemäss Tages-Anzeiger hat der Präsident der CVP am heutigen Parteitag als Ziel formuliert, zum alten Strafgesetzbuch zurückzukehren: Die letzte Strafrechtsänderung sei naiv gewesen, die abschreckende Wirkung sei verloren gegangen. Dies müsse rückgängig gemacht werden. Die Polizeikorps müssten aufgestockt und kurze Freiheitsstrafen wieder eingeführt werden. Letztere könnten beispielsweise in alten Kasernen verbüsst werden. Man muss nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemäss <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/CVP-will-Leuthard-in-ihr-Wunschdepartement-schicken/story/10061323" target="_blank">Tages-Anzeiger</a> hat der Präsident der CVP am heutigen Parteitag als Ziel formuliert, zum alten Strafgesetzbuch zurückzukehren:</p>
<blockquote><p>Die letzte Strafrechtsänderung sei naiv gewesen, die abschreckende Wirkung sei verloren gegangen. Dies müsse rückgängig gemacht werden. Die Polizeikorps müssten aufgestockt und kurze Freiheitsstrafen wieder eingeführt werden. Letztere könnten beispielsweise in alten Kasernen verbüsst werden.</p>
</blockquote>
<p>Man muss nur fünf Minuten nachdenken &#8211; ok, der CVP-Präsident vielleicht zehn &#8211; um zu erkennen, dass naiv vielmehr derjenige ist, der an die abschreckende Wirkung der kurzen Freiheitsstrafe glaubt. Aber das kann ja dann der überübernächste CVP-Präsident am Parteitag 2018 feststellen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Amerikanisierung des Strafrechts?</title>
		<link>http://www.strafprozess.ch/amerikanisierung-des-strafrechts/</link>
		<comments>http://www.strafprozess.ch/amerikanisierung-des-strafrechts/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 09:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kj</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Kuriositäten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik / Entwicklungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein lesenswerter Beitrag des Tages-Anzeiger diskutiert den Sinn und Unsinn einer Verschärfung des Strafrechts. Auf die Seite der Amerikanisierer haben sich die bürgerlichen Parteien und ein paar wenige Experten wie Prof. Kilias geschlagen. Kilias fordert weniger bedingte Strafen und lässt sich im Tagi wie folgt zitieren: Denn für viele Täter heisst ‹bedingt› ‹keine Strafe›. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein lesenswerter <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Kritik-an-Amerikanisierung-des-Strafrechts--/story/13033700#kommentar" target="_blank">Beitrag des Tages-Anzeiger</a> diskutiert den Sinn und Unsinn einer Verschärfung des Strafrechts. Auf die Seite der Amerikanisierer haben sich die bürgerlichen Parteien und ein paar wenige Experten wie Prof. Kilias geschlagen. Kilias fordert weniger bedingte Strafen und lässt sich im Tagi wie folgt zitieren:</p>
<blockquote><p>Denn für viele Täter heisst ‹bedingt› ‹keine Strafe›. Als Praktiker hört man immer wieder Leute sagen, sie seien freigesprochen worden. Dabei wurden sie zu einer bedingten Strafe verurteilt.</p>
</blockquote>
<p>Nun, ich weiss nicht, mit welchen Leuten der Praktiker Kilias spricht. Solchen Unsinn habe ich jedenfalls noch nie von einem Direktbetroffenen gehört. Was ich hingegen schon gehört habe ist die Frage, bis wann genau nun die Bewährungsfrist laufe.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wiprächtiger zur geplanten Rückrevision</title>
		<link>http://www.strafprozess.ch/wiprachtiger-zur-gepanten-ruckrevision/</link>
		<comments>http://www.strafprozess.ch/wiprachtiger-zur-gepanten-ruckrevision/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 09:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kj</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Politik / Entwicklungen]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesrichter Hans Wiprächtiger setzt den Plänen des Bundesrats, die bedingte Geldstrafe wieder abzuschaffen (s. meinen früheren Beitrag), seine Erfahrung als Richter entgegen (vgl. den Bericht im Tages-Anzeiger, der sich auf ein Interview Wiprächtigers in der Neuen Luzerner Zeitung bezieht). Das wird ihm bestimmt wieder den Vorwurf der Einmischung und der Verletzung der Gewaltentrennung einbrocken. Letzteres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesrichter Hans Wiprächtiger setzt den Plänen des Bundesrats, die bedingte Geldstrafe wieder abzuschaffen (s. meinen <a href="http://www.strafprozess.ch/weg-mit-der-bedingten-geldstrafe/" target="_self">früheren Beitrag</a>), seine Erfahrung als Richter entgegen (vgl. den <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bundesrichter-widerspricht-Bundesrat/story/19296049" target="_blank">Bericht im Tages-Anzeiger</a>, der sich auf ein Interview Wiprächtigers in der Neuen Luzerner Zeitung bezieht). Das wird ihm bestimmt wieder den Vorwurf der Einmischung und der Verletzung der Gewaltentrennung einbrocken. Letzteres ist Unsinn und Ersteres ist zu begrüssen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weg mit der bedingten Geldstrafe</title>
		<link>http://www.strafprozess.ch/weg-mit-der-bedingten-geldstrafe/</link>
		<comments>http://www.strafprozess.ch/weg-mit-der-bedingten-geldstrafe/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 12:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kj</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Kuriositäten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik / Entwicklungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Allgemeine Teil des Strafgesetzbuch soll wieder revidiert werden. Hauptpunkte sind die Streichung der bedingten Geldstrafe und die Wiedereinführung der kurzen Freiheitsstrafen. Hier die wichtigsten Links: Medienmitteilung EJPD Gesetzesentwurf Ergebnisse der Umfrage Erläuternder Bericht Die neuerliche Revision wird vorgeschlagen, bevor sich die Auswirkungen der letzten, die eben erst  (01.01.2007) in Kraft getreten ist, beurteilen lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Allgemeine Teil des Strafgesetzbuch soll wieder revidiert werden. Hauptpunkte sind die Streichung der bedingten Geldstrafe und die Wiedereinführung der kurzen Freiheitsstrafen. Hier die wichtigsten Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bj.admin.ch/bj/de/home/dokumentation/medieninformationen/2010/ref_2010-06-30.html" target="_blank">Medienmitteilung EJPD</a></li>
<li><a href="http://www.bj.admin.ch/content/dam/data/sicherheit/gesetzgebung/revision_stgb/entw-d.pdf">Gesetzesentwurf</a></li>
<li><a href="http://www.bj.admin.ch/content/dam/data/sicherheit/gesetzgebung/revision_stgb/entw-d.pdf"></a><a href="http://www.bj.admin.ch/content/dam/data/sicherheit/gesetzgebung/revision_stgb/umfrageergebnisse-stgbrevision-d.pdf" target="_blank">Ergebnisse der Umfrage</a></li>
<li><a href="http://www.bj.admin.ch/content/dam/data/sicherheit/gesetzgebung/revision_stgb/vn-ber-d.pdf" target="_blank">Erläuternder Bericht</a></li>
</ul>
<p>Die neuerliche Revision wird vorgeschlagen, bevor sich die Auswirkungen der letzten, die eben erst  (01.01.2007) in Kraft getreten ist, beurteilen lassen. Das hindert aber kaum jemanden daran, die neuerliche Revision wärmstens zu begrüssen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Überbelegte Gefängnisse</title>
		<link>http://www.strafprozess.ch/uberbelegte-gefangnisse/</link>
		<comments>http://www.strafprozess.ch/uberbelegte-gefangnisse/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 15:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kj</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Politik / Entwicklungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vollzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben wir im Zuge der unsäglichen Kuscheljustiz-Debatten nicht eben erst gehört, dass die Strafanstalten in der Schweiz unterbelegt sind? Im Tages-Anzeiger ist heute das Gegenteil nachzulesen. Der befragte Experte zur Zunahme der Dauer von Freiheitsentzügen: Das ist auch eine Folge der Gefährlichkeitsdebatte in den Medien. Weil heute eine Null-Risiko-Haltung in der Öffentlichkeit verbreitet ist, sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben wir im Zuge der unsäglichen Kuscheljustiz-Debatten nicht eben erst gehört, dass die Strafanstalten in der Schweiz unterbelegt sind? Im <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Das-Vollzugssystem-kollabiert-beinahe/story/11265363" target="_blank">Tages-Anzeiger</a> ist heute das Gegenteil nachzulesen. Der befragte Experte zur Zunahme der Dauer von Freiheitsentzügen:</p>
<blockquote><p>Das ist auch eine Folge der Gefährlichkeitsdebatte in den Medien. Weil heute eine Null-Risiko-Haltung in der Öffentlichkeit verbreitet ist, sind die zuständigen Behörden viel restriktiver bei der Beurteilung einer Entlassung von Straftätern. In den geschlossenen Anstalten führt das zu einem Anschwellen der Belegung.</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Electronic Monitoring weiterhin möglich</title>
		<link>http://www.strafprozess.ch/electronic-monitoring-weiterhin-moglich/</link>
		<comments>http://www.strafprozess.ch/electronic-monitoring-weiterhin-moglich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 12:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kj</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Politik / Entwicklungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vollzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemäss heutiger Medienmitteilung hat der Bundesrat beschlossen, die EM-Versuche in sieben Kantonen bis 2015 weiterzuführen: Bundesrat verlängert Bewilligungen bis 2015; Die Versuche mit Electronic Monitoring in sieben Kantonen können weitergeführt werden. Der Bundesrat hat am Freitag die erforderliche Bewilligung bis Ende 2015 verlängert. Im Rahmen der vorgesehenen StGB-Revision zur Änderung des Sanktionensystems wird der Bundesrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemäss heutiger <a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=30534" target="_blank">Medienmitteilung</a> hat der Bundesrat beschlossen, die EM-Versuche in sieben Kantonen bis 2015 weiterzuführen:</p>
<blockquote>
<h2 style="font-size: 1em; font-weight: bold;"><span style="font-weight: normal;">Bundesrat verlängert Bewilligungen bis 2015; Die Versuche mit Electronic Monitoring in sieben Kantonen können weitergeführt werden. Der Bundesrat hat am Freitag die erforderliche Bewilligung bis Ende 2015 verlängert. Im Rahmen der vorgesehenen StGB-Revision zur Änderung des Sanktionensystems wird der Bundesrat entscheiden, ob der elektronisch überwachte Strafvollzug gesetzlich verankert werden soll.</span></h2>
</blockquote>
<p><span style="font-weight: normal;">Soweit bekannt verliefen die Versuche erfolgversprechend. Es ist zu hoffen, dass EM als Vollzugsform gesetzlich eingeführt wird. Derzeit erscheint die Hoffnung allerdings als eher unbegründet. Die Politik lässt sich bekanntlich nicht durch solche Erfolge beeindrucken, solange die veröffentlichte Meinung nach mehr Härte im Strafvollzug ruft.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die obersten Polizisten kriegen was sie wollen</title>
		<link>http://www.strafprozess.ch/die-obersten-polizisten-kriegen-was-sie-wollen/</link>
		<comments>http://www.strafprozess.ch/die-obersten-polizisten-kriegen-was-sie-wollen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 18:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kj</dc:creator>
				<category><![CDATA[AT StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Kuriositäten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik / Entwicklungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtssetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kuscheljustiz-Debatte hat Folgen. Gemäss Mitteilung des EJPD soll das eben revidierte Strafgesetzbuch revidiert werden. Die Justizministerin stützt sich auf eine Umfrage bei der allmächtigen KKJPD. Der Mitteilung ist folgendes zu entnehmen: Verschiedene Kantone wiesen in der Umfrage darauf hin, es sei heute noch nicht möglich, zu den Auswirkungen der Revision auf die Prävention gültige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kuscheljustiz-Debatte hat Folgen. Gemäss <a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=27822" target="_blank">Mitteilung des EJPD</a> soll das eben revidierte Strafgesetzbuch revidiert werden. Die Justizministerin stützt sich auf eine Umfrage bei der allmächtigen <a href="http://www.kkjpd.ch/frameset.asp?sprache=d" target="_blank">KKJPD</a>. Der Mitteilung ist folgendes zu entnehmen:</p>
<blockquote><p>Verschiedene Kantone wiesen in der Umfrage darauf hin, es sei heute noch nicht möglich, zu den Auswirkungen der Revision auf die Prävention gültige Aussagen zu machen. Dafür sei die Zeit seit der Inkraftsetzung der revidierten allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzbuches zu kurz und es fehle an statistischen Grundlagen.</p></blockquote>
<p>Nichtwissen schützt aber bekanntlich vor Aktionismus nicht:</p>
<blockquote>
<h2 style="font-size: 1em; font-weight: bold;"><span style="font-weight: normal;">Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) plant eine Vorlage mit kurzfristig realisierbaren Änderungen des Strafrechts.</span></h2>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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